Deck Feature: Robert Scholz’ True Draco Harpyiendeck

Robert hat nur knapp den Einzug in Tag 2 verpasst.


Sein innovatives Deck verbindet die Stärke der Wahren Drachos mit der Flexibilität und dem Überraschungseffekt der Harpyien. Warum er sich für diese unübliche Kombination entschieden hat und wie das Deck im Detail funktioniert, erfahrt ihr hier im Deck Feature.
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robert

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Damit ihr genau wisst, worüber wir reden, beginnen wir mit der Deckliste:

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[b]Monsterkarten (16):[/b]

3 [h chan]
3 [h har]
2 [h dancer]
2 [h lady 1]
1 [hpd]
1 [mt12]
1 [tk wind]
1 [dinomight knight]
1 [tk maiden]
1 [td ignis]

[b]Zauberkarten (17):[/b]

3 [terraforming]
3 [diagram]
3 [h sign]
3 [tk heritage]
1 [tk disciple]
1 [mv dw]
1 [egotist]
1 [raigeki]
1 [reborn]

[b]Fallenkarten (9):[/b]

3 [hpfs]
3 [tk apo]
2 [h party]
1 [tk return]

[b]Extra Deck:[/b]

1 [exterio]
1 [crystal wing]
1 [11]
1 [sack]
1 [s39l]
1 [39]
1 [rr bbf]
1 [ibzerofyne]
1 [chidori]
1 [cowboy]
1 [tapir]
1 [dweller]
1 [uct]
2 [gfly]

[b]Side Deck:[/b]

3 [crow]
2 [kj water]
1 [humming]
2 [ras]
1 [km mer]
1 [1dop]
2 [hhg]
3 [asf]

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Was macht dein Deck besonders?

Im Prinzip die Kombination aus dem Control-Anteil von True Draco, der Stabilität bringt, gegnerische Karten zerstört und dabei auch noch mein Deck ausdünnt, mit den Harpyien, die unglaublich flexibel sind. Durch die Harpyien habe ich Zugriff auf die unterschiedlichsten Rang 4 Xyz-Monster, aber auch auf [11] und [sack]. Außerdem kann ich [hpfs] nutzen, um praktisch einen kompletten gegnerischen Zug nutzlos zu machen, weil ja im aktuellen Metagame fast alles über Monstereffekte läuft. [nbsp]

Eine andere Schlüsselkarte ist [h sign], diese Karte ist meine Schnittstelle zwischen True Draco und den Harpyien. Nur durch diese Karte bin ich überhaupt auf die Idee gekommen, die beiden Themen gemeinsam zu spielen. Ich nutze in erster Linie den zweiten Effekt, mit dem ich mir in der End Phase 3 Harpyien-Karten aus dem Deck suchen kann, wenn ich [h sign] für die Beschwörung eines True Draco Monsters oder den Effekt einer [diagram] verwende. Meistens suche ich damit [hpfs], [h chan] und [h har], wodurch ich im nächsten Zug auf jeden Fall Monstereffekte negieren kann und wieder Zugriff auf meine Rang 4 Xyz habe. Außerdem sind das eben auch einfach 3 Karten Vorteil.[nbsp]

harpy
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Was die Harpyien besonders wertvoll macht, ist die Tatsache, dass sie geflügelte Ungeheuer sind. Dadurch kann ich [rr bbf], [ibzerofyne] und [chidori] verwenden, auf die fast kein anderes Deck Zugriff hat. Je nach Situation können diese unglaublich mächtig sein und sogar ganze Spiele entscheiden. Mit [h chan] und [hpd], den man durch ihren Effekt aus dem Deck spezialbeschwören kann, habe ich direkt Zugriff auf meine Rang 7 Xyzs.[nbsp]

Auf der True Draco Seite ist eigentlich alles recht bekannt, aber [mt12] kann ich häufig mit einer Immunität gegen alle 3 Kartenarten beschwören, mit dem viele Decks Schwierigkeiten haben und ihn einfach nicht mehr vom Feld weg bekommen. Sollte es doch einmal passieren, dass er zerstört wird, bekomme ich als Ersatz [exterio] oder [crystal wing], die beide ebenfalls extrem stark sind und je nach gegnerischem Deck sogar den Ausgang des Spiels komplett besiegeln können.
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Wie ist die Idee zu dem Deck enstanden?

Grüße an Funkie, der mir bei der Umsetzung der Idee mit Ratschlägen und geliehenen Karten zur Seite stand. Mein Interesse geweckt haben [ibzerofyne] und [chidori], und als ich bei der Suche nach geeigneten geflügelten Ungeheuern auf [hpfs] gestoßen bin, war die Entscheidung gefallen, Harpyien zu spielen. Nach der letztjährigen [dm], auf der ich ein reines Harpyiendeck gespielt habe, fielen mir Schwächen und Probleme des Decks auf, die ich mit dem True Draco-Teil auszugleichen versucht habe.
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Wenn die [dm] erst morgen wäre, was würdest du anders machen?

Ich würde [reborn] und [raigeki] nicht spielen, die zwar sehr starke Karten sind, aber immer entweder im falschen Moment oder gar nicht auf meiner Hand waren. Ich könnte mir vorstellen, 1 [hhg] im Main Deck zu spielen. Eine Karte, die wir im letzten Moment wieder aus dem Deck genommen haben, ist [monk], auch die könnte ich mir vorstellen, doch wieder zu spielen, da auch diese Karte sehr gut ins Thema passt. Das Deck ist insgesamt echt schön verzahnt und der Synergieeffekt gefällt mir daran sehr.
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Mir gefällt auch, dass dieses Deck kurze, effektive Züge spielt und nicht die ersten 20 Minuten einer Runde erstmal alleine spielt. Das ist nicht nur für den Gegner angenehmer, sonder macht auch mir wesentlich mehr Spaß. Es ist vielleicht nicht das stärkste oder beste Deck, aber es ist durchaus in der Lage, Spiele zu gewinnen und macht einfach wahnsinnig Spaß. Und darum geht es am Ende ja auch!
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Vielen Dank für das Interview und weiterhin viel Erfolg!

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